Pflegebedürftigkeit

Wird seit 2017 im Elften Sozialgesetzbuch  wie folgt definiert:

Pflegebedürftig (…) sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.

Die Pflegekassen beauftragen in der Regel die Gutachter des MDK mit Feststellung der Pflegebedürftigkeit, jedoch nur wenn zuvor ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt wurde.

Pflegebedürftigkeit auch ohne Pflegegrad

Die Pflegekassen beauftragen in der Regel die Gutachter des MDK mit Feststellung der Pflegebedürftigkeit, jedoch nur wenn zuvor ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt wurde.

Qualitätsprüfungen

Seit dem Jahr 2009 wird die Qualität von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Form von Noten durch den Medizinischen Dienst bewertet.

Ab Oktober 2019 werden zunächst die Pflegeheime nach einem neuen Qualitätsbewertungssystem geprüft. Für die Pflegedienste wird im Nachgang ein neues System entwickelt.